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Gusar

Kusar, Azerbaycan

Gusar – Das nördliche Tor Aserbaidschans

Lage

Der Bezirk Gusar liegt im Nordosten Aserbaidschans, an den Ausläufern des Großen Kaukasus.

Er grenzt an die Russische Föderation, weshalb er oft als „nördliches Tor“ des Landes bezeichnet wird.

Das Gebiet ist größtenteils gebirgig und mit Wäldern bedeckt.

Der Hauptfluss des Bezirks ist der Fluss Qusar.

Geschichte

Gusar wird seit der Antike von verschiedenen Stämmen bewohnt.

Im 18. Jahrhundert war es Teil des Khanats Guba.

Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Lesgiern, deren reiche Folklore, Musik und Küche eine wichtige Rolle im kulturellen Leben des Bezirks spielen.

Natur

Gusar ist berühmt für seine natürliche Schönheit und großartigen Tourismusmöglichkeiten:

  • Shahdag-Nationalpark – Heimat seltener Flora- und Faunaarten.

  • Tourismuskomplex Shahdag – eines der größten Winter- und Sommerresorts im Südkaukasus, das Skifahren, Wandern, Reiten, Gleitschirmfliegen und andere Aktivitäten anbietet.

  • Dorf Laza – auf 1.300 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist es ein beliebtes Ziel für Bergwanderungen und Ökotourismus.

  • Qusarçay-Tal – bekannt für seine malerischen Aussichten und frische Luft.

  • Wälder von Chilegir – ein wunderschöner Ort für Picknicks und Erholung im Freien.

Kultur und Tourismus

Gusar ist reich an lesgischem Kulturerbe, einschließlich Nationaltänzen, Musikinstrumenten (Zurna, Garmon) und traditioneller Kleidung, die Touristen anziehen.

Im Bezirk finden verschiedene Folklorefestivals statt.

Die lokale Küche ist besonders berühmt für Gerichte wie lesgischen Khinkal, Surhullu, Tandir-Brot und andere traditionelle Speisen.

Die Stadt Qusar verfügt zudem über Museen, Kulturzentren und historische Denkmäler.

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